13 Minuten zu Beginn und 13 Minuten zum Ende besiegeln die Heimniederlage gegen den Erzrivalen – Fehlstart perfekt!

SVDK vs. USV Rudersdorf 1:5 (0:2)

 

Neben dem langzeitverletzten Philipp WOLF, den nicht-spielberechtigten Willismar de OLIVEIRA CORDEIRO und Balazs RACZ, dem gesperrten Mittelfeldmotor Bence RACZ, verletzte sich auch noch Kapitän Jochen HAFNER beim Abschlusstraining am Oberschenkel und war im Nachbarschaftsderby gegen den USV Rudersdorf zum Zusehen verdammt.

Bereits in der 2. Minuten ging der USV Rudersdorf nach einer WONISCH-Ecke in Führung. Der neue USV-Stürmer, Denis SVALJEK, köpft innerhalb des 5-Meter-Raumes unbedrängt ein. Unsere Mannschaft verschlief die Anfangsminuten komplett und war mit den schnellen und schnörkelosen Angriffen der Gäste überfordert. In der 13. Minuten wurde Torschütze SVALJEK rechts in Szene gesetzt. Seinen scharfen Stangelpass klärte Sascha STRANZL ins eigene Tor – SVDK-Schlussmann WEBER ohne Abwehrchance.

Danach fing sich die ZIEGNER-Truppe und konnte nach 17 Minuten, durch ERKINGER-Freistöße aus dem Halbfeld, erste Torgefahr entwickeln. Der USV Rudersdorf überließ uns in dieser Phase das Spiel, setzte aber immer wieder Nadelstiche. Ibrahim SAHIN läuft in Minute 22 plötzlich alleine auf Keeper WEBER, der USV-Angreifer legt sich jedoch den Ball zu weit vor und WEBER kann klären. Nur eine Minute später kommt wiederum SAHIN im SVDK-Strafraum ungehindert zum Kopfball. Erneut WEBER verhindert eine höhere Führung der Gäste.

Minute 26: Alexander RADL hat den Anschlusstreffer auf dem Fuß. Nach einem Pass von Marco POTZMANN auf Kevin MATZL, der mustergültig für RADL auflegt, verzieht Flügelspieler RADL aus kurzer Distanz nur knapp. Nach einem Stellungsfehler von Markus BUGNITS wieder ein angesprochener Nadelstich der Gäste aus Rudersdorf. Der zurückeilende Marco POTZMANN verhindert durch eine tolle Grätsche das sichere 0:3.

Dann wieder der SVDK: Wiederrum RADL alleine auf das USVR-Gehäuse, der Heimkehrer entscheidet sich jedoch für einen Pass auf MATZL, anstatt selbst den Abschluss zu suchen (36. Minute). Kurz vor der Pause noch einmal Glück für den SVDK: Nach einem gefährlichen USV-Corner und einer fragwürdigen Abwehraktion der Heimelf, stochert der Rudersdorfer Kapitän ZOTTER das Leder ins Tor. Schiedsrichter Paukovits sah jedoch ein Foul an SVDK-Schlussmann WEBER!

44. Minute: STRANZL auf MATZL. Gute Ablage auf den herbeistürzenden Patrik PREINER. Der SVDK-Kapitän vertändelt jedoch die letzte Chance auf den Anschlusstreffer vor der Pause.

Nach Wiederanpfiff übernahm Blau-Weiss zunehmend das Kommando. Nach einer unwiderstehlichen Balleroberung auf der Mittellinie von Marco POTZMANN, der anschließend den Ball sehenswert auf  Patrik PREINER durchstecken konnte, kam der SVDK zur ersten Chance in der zweiten Halbzeit. Der Linksschuss von Patrik PREINER fiel jedoch zu schwach aus (49. Minute).

50. Minute: Anschlusstreffer durch Kevin MATZL! Stefan ERKINGER tankt sich auf der linken Seite durch und schließt ins lange Eck ab. Aldin MALAGIC kann den Flachschuss noch abwehren und MATZL staubt ab. Das zweite Saisontor im zweiten Spiel für den SVDK.

Nach dem 1:2 kam der SVDK noch zu weiteren Torchancen durch MATZL und RADL (55. & 56. Minute). Erst in der 67. Spielminute kamen die Gäste das erste Mal im zweiten Abschnitt gefährlich vor das SVDK-Tor. Ein Stangelpass von Ibrahim SAHIN verfehlten zwei Rudersdorfer nur knapp. Nach einer BUGNITS-Einwurfflanke in Minute 70 roch es wieder nach Ausgleich. Spätestens jetzt war es ein Derby auf Augenhöhe, trotz der zahlreichen fehlenden Stammkräfte.

Leider konnte der SVDK aus dieser leichten Überlegenheit nichts Zählbares auf die Anzeigetafel bringen. Wie schon bereits in Grafenschachen eine Woche zuvor, entschieden unnötige Eigen- und Abwehrfehler unserer Hintermannschaft, wie in Minute 78 durch Dominik POTZMANN, das Nachbarschaftsderby. Nach einem Ballverlust von POTZMANN im eigenen Strafraum an SVALJEK, der die Ruhe behält und uneigennützig zum spielentscheidenden 1:3 auflegt – Torschütze: Ibrahim SAHIN.

Nach dem 1:3 fiel der SVDK wieder in die Letargie der Anfangsphase und musste noch zwei weitere Gegentreffer hinnehmen:

82. Minute – 1:4 durch Denis SVALJEK.

90. Minute – 1:5 durch Noah FRÜHMANN.

Zusammenfassend kann man sagen, dass die ersatzgeschwächte Ziegner-Elf das Herz an der richtigen Stelle hatte, unermüdlich gekämpft hat und phasenweise auch gut mithalten konnte, jedoch in den entscheidenen Situationen zu fehleranfällig agierte. Der Sieg des USV Rudersdorf geht aufgrund einer guten Offensive völlig in Ordnung, fällt allerdings etwas zu hoch aus.

 

U23 – SVDK : USVR 1:1

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